Sitges

„Sitges ist ein atemberaubender Ort direkt am Mittelmeer mit allem, was man braucht“, so oder so ähnlich schwärmten andere von unserem nächsten Zwischenziel. Nach über acht Stunden Autofahrt erreichten wir aber zunächst Barcelona. Gegen halb zwei nachts, es begann zu nieseln, als wir entluden, standen wir am Rande der Stadt und suchten uns einen einigermaßen ebenen Stellplatz in den Bergen, die diese Stadt umgeben. Die erste Nacht im Zelt ohne Wagen war sehr kuschelig – irgendwo mussten die große Rucksäcke ja hin und in dem extra kleinen, leichten Zelt ist wenig Platz. Wir schafften es trotzdem alles irgendwie unter die Zeltplane zu schieben. Wie ein Stilelement in einer klassischen Komödie fing es in diesem Moment an richtig zu regnen. Es sollte die nächsten drei Tage so bleiben… Nach ein paar Stunden Schlaf im klammen und engen Zelt packten wir wieder zusammen, fanden ein trockenes Plätzchen zum Frühstücken und stiegen kurze Zeit später in die Metro, die uns nach Sitges bringen sollte. Vielleicht wegen des vielen Gepäcks, vielleicht wegen des nassen Hundes, vielleicht auch wegen unserer zerknautschten Gesichter, wurden wir neugierig von allen Seiten beäugt. „Aliens in Barcelona“ tauften wir unseren ersten Aufenthalt in dieser Stadt. Nach über einer Stunde Fahrt erreichte der Zug den Bahnhof von Sitges. Der Ort war aufgrund des Regens sehr leer und uns gefiel, was wir sahen. Nach einem Kaffee und einer kleinen Stärkung im (Zitat) „besten Kebab der Stadt“ holen uns unsere Gastgeber ab und führen uns zum Haus, das wir bewohnen und wieder herrichten sollen.

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