Der große Wagen: 2. Umbau

Wie nun schon so oft an gedeutet, hat unser Wagen ein großes Update in Kahlwinkel bekommen. Vater und Sohn betreiben hier eine Offroad-Werkstatt und haben wirklich keine Mühen gescheut, dem Wagen mehr Mobilität zu geben. Das größte Sorgenkind waren die Räder. Die kleinen Schubkarrenräder sind zwar nicht aus Vollgummi (Wir haben später gelernt, dass Vollgummireifen einen zu großen Reibungswiderstand haben und sich der Wagen dann nicht mehr ziehen lässt.), sondern luftgefühlt. Aber das fehlende Kugellager ist sowohl den Mechanikern als auch uns ein Dorn im Auge. Nun liegt es natürlich nahe, größere und vor allem gelagerte Reifen zu besorgen und diese an den Wagen anzubringen. Das Problem an der Sache aber ist, dass das Fahrgestell des Bollerwagens keinen Platz bietet, um andere Räder zu befestigen. Es muss ein neues Fahrgestell her.

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Der Große Wagen: 1. Umbau

Die Vorstellungen waren klar, der Realitätscheck aber nicht. Eins vorweg; wir haben viele sehr hilfsbereite Handwerker und Mechatroniker bis hier her (Oechseltal, Thüringen) kennen lernen dürfen. Vielen Dank vorweg an alle, die ihre Hand an den Wagen gelegt haben!!

In unseren Vorstellungen ziehen wir einen Planwagen an einem Zuggeschirr in dem die Rucksäcke, Lebensmittel und bei Bedarf auch der Hund liegen. Nach dem ersten Größenabgleich vom Hund und einem vorhandenen Bollerwagen wussten wir, dass dieser zu klein ist, aber trotzdem der Startpunkt sein sollte. Die Idee einen anderen Aufbau auf das Fahrgestell zu zimmern, hatte L’s Papa und uns gefiel sie sehr gut. Der Aufbau ist das einzige Teil, dass auch jetzt noch (fast) im Originalzustand ist. Jedenfalls sind wir mit diesem Holzaufbau, die übermächtig auf dem kleinen Fahrgestell des handelsüblichen Bollerwagens trohnte, losgezogen.

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Erster Blogbeitrag

*Wegen der neuen DSGVO und weil wir es schöner finden, sind alle Namen anonymisiert*

Es ist Donnerstag der 14.06.2018 und wir eilen zum Bahnhof Hohen Neuendorf West um in den RE20 einzusteigen. Wir eilen nicht, wir hetzen – sind natürlich spät dran. Aber wir waren pünktlich. Der Zug hatte trotzdem Verspätung und wir konnten die erste Zigarette rauchen.

Unser Wagen hatte bis dahin noch kein Zuggeschirr und wog unendlich viel. „Wir haben zu viel mit“ wurde uns spätestens klar, als wir den Wagen in den Zug wuchten mussten. Einmal dort angekommen wurde das Grinsen in unserem Gesicht immer breiter. Endlich weg, endlich los.

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