Das Ende einer Etappe

Seit vier Monaten laufen wir nun Richtung Portugal. Unser Wagen ist immer mit dabei – bis jetzt. Nach langem Hin und Her, vielen Diskussionen, Pläne schmieden und verwerfen und endlosen Stunden der Recherche ist es nun offiziell: wir werden uns vom Wagen trennen.

Wie schon erzählt, wurde es kalt. Das Wetter war der Hauptinitiator uns auf die dunklen Monate vorzubereiten. Zwar wurde es noch mal angenehm mild bis sommerlich, aber wir waren in den letzten Wochen trotzdem am Planen und sind uns einig: Es wird Zeit für neue Wege!

Weiterlesen

Hygiene-to-Go

Ein für uns großer und wichtiger Bestandteil unseres Alltags ist die Hygiene. Wir waschen, putzen, reinigen und waschen wieder.

Wie auch sonst im gewöhnlichen Alltag beginnt der Tag mit der Zahnpflege und dem „Toilettengang“. Die Zähne zu putzen kennt jeder, doch sich vorzustellen in den Busch zu gehen, scheint den Meisten unvorstellbar. Weiterlesen

Der Winter naht

Schon seit ein paar Wochen beobachten wir das Farbspektakel der Bäume. Ganz zur Freude von Nelly liegen inzwischen überall Kastanien verstreut. Der Sommer aber war so heiß, dass wir uns über mildere Temperaturen freuen. Die wenigen Regentage verbringen wir unter einer großen Plane, die unser gesamtes Camp abdeckt. Sogar einen Sturm haben wir hier einigermaßen trocken überstanden. Als Resultat laufen wir schneller, länger und zielgerichtet zur mediterranen Klimazone. Aber der Herbst ist kurz und jetzt, Ende September, ist es nachts wirklich kalt, während wir tagsüber teilweise immer noch schwitzend durch die Hitze laufen. In diesem Beitrag wollen wir Euch beschreiben, wie wir in den kalten Nächten im Zelt frostfrei schlafen und wie unsere Tage bestimmt vom Herbstwetter aussehen.

Weiterlesen

Wanderreise mit Hund

Solch ein Hundeleben möcht‘ man haben! Das Reisen zu Fuß mit Hund ist für alle Teilnehmenden sehr schön. Der Vierbeiner kann jeden Tag tolle Dinge entdecken und die Menschen kommen über den Hund schnell ins Gespräch. Dazu gleich mehr. Wie bei allen anderen Aspekten der Reise haben wir uns auch zum Thema Hund viele Gedanken gemacht. Der Pflegefamilie und auch dem Tierschutzverein, der Nelson aus Spanien eingefahren hat, haben wir ganz offen gesagt, was wir vorhaben. Auch gegenüber der Tierärztin und hunde-erfahrenen Freunden und Verwandten waren wir offen gegenüber. Keiner hat bezweifelt, dass es dem Hund auf einer Wanderreise hervorragend gehen kann. Einige Dinge müssen vorher einfach bedacht werden.

Weiterlesen

Zweiter Blogbeitrag

Die Strapazen der Weinbergstraße spüren wir noch sehr deutlich in den Beinen, als wir in dem kleinen Ort Weißenburg ankommen. Hier führt der Fahrradweg durch das Deutsche Weintor, durch das auch wir gehen. Kaum zweihundert Meter später entdecken wir das kleine blaue Schild mit den gelben Sternen und weißen Lettern. Wir stehen auf der ersten Ländergrenze unserer Reise und sind schon ein bisschen stolz. Vor uns liegen blumenbewachsene Dörfchen, leckerer Käse und unbesiedelte Natur – so sieht zumindest in unseren Köpfen das Land aus, dessen Namen auf dem blauen Schild zu lesen ist; Frankreich!

Weiterlesen

Dreimonatiges

Hallo zusammen!

Schön, dass Ihr nun schon seit drei Monaten mit uns durch Europa reist. Seit zwei Tagen regnet es und wir haben in der Zeit unsere Eindrücke der letzten drei Monate sortiert. Als neues Feature findet Ihr unsere Bilder am Seitenrand in einer Galerie. Viel Spass beim Stöbern! Wir freuen uns auf Feedback 🙂 

Das war unser Deutschland

Wir sind echt durch das Land gelaufen. Dass wir an der Grenze ankommen, war nicht immer klar. Es gab doch so einige Aufs und Abs, aber wir konnten uns immer wieder gegenseitig motivieren nicht aufzugeben…

Als Resümee wollen wir die Strecke nach Bundesländern aufteilen und euch einen Einblick in unsere Erfahrung geben. Das Wort ‚Einblick‘ sei hier ernst gemeint; bei der Fülle an Eindrücken und Erlebnissen würde ein Eintrag pro Bundesland immer noch nicht ausreichen. Ein intensiverer Bericht verbirgt sich hier.

Weiterlesen

Erwartungen vs. Realität

Weder L noch A gehören zu der Sorte Menschen, die viel voraus planen. Deswegen gab es auch vor dieser Reise keine außergewöhnlich große Planerei. Lediglich ein paar Gedanken haben wir uns gemacht. Nach nun knapp drei Monaten wollen wir unsere Erwartungen mit der Realität abgleichen. Was hat funktioniert und was nicht? Was war realitätsfern und an welcher Stelle haben wir uns gut eingeschätzt?

Wir haben hier zwar nicht alles gelistet, was uns vorher durch den Kopf ging. Aber wie gesagt; wir hatten keinen großen Planungsstress, fühlen uns deswegen nicht unsicherer oder schlechter vorbereitet und können stolz behaupten, dass man sehr wohl ‚einfach los laufen‘ kann und trotzdem sehr gut zurecht kommt.

Weiterlesen

Müll wohin man sieht

Unsere Reise begann am Rande Berlins, einem der größten Ballungsgebiete in Ostdeutschland. Als Städter ist man den Anblick von Plastik, Möbeln und Essensresten auf seinem Weg gewöhnt. Tagtäglich läuft man in Großstädten durch teilweise strategisch angehäufte Berge aus Dingen, die der Mensch nicht für nötig hielt „adäquat“ zu entsorgen. Dafür gibt es die Stadtreinigung mag nun manch einer sagen. Vielerorts kommen aber selbst diese nicht mit dem Beseitigen des Unrats hinterher. Müllecken und eine generelle Unsauberkeit entstehen, weitere Mitbürger fühlen sich nicht weiter gehindert es den Vorgängern nachzumachen. Der Müll häuft sich schlichtweg weiter an.

Weiterlesen

Ein Tag im Leben der Erdenbürger

Bevor wir euch die Geschichte eines „ganz normalen Tages“ schildern, wollen wir zuerst erwähnen, dass es diesen im Grunde gar nicht gibt. Irgendwas ist immer. Einfach schon auf Grund unserer Erscheinung kommen wir mit vielen Leuten ins Gespräch. Hin und wieder werden wir daraufhin von einigen zum Essen und/oder Bleiben eingeladen. Sowas ist natürlich nicht vorhersebar. Hinzu kommen sowohl Sehenswürdigkeiten als auch Naturschauspiele für die wir uns gerne Zeit nehmen. Auch das Wetter oder Wagenpannen geben uns ab und zu die Pausenzeiten vor. Natürlich ist unsere Zeitgestaltung auch von der Tagesform abhängig und wenn einer von uns dreien einen schlechten Tag hat, machen wir eben mehr Pause oder suchen zielgerichtet einen Ort am Wasser oder Ähnlichem auf. Wir wollen trotzdem versuchen einen ‚typischen‘ Tag zu beschreiben.

Weiterlesen