Müll wohin man sieht

Unsere Reise begann am Rande Berlins, einem der größten Ballungsgebiete in Ostdeutschland. Als Städter ist man den Anblick von Plastik, Möbeln und Essensresten auf seinem Weg gewöhnt. Tagtäglich läuft man in Großstädten durch teilweise strategisch angehäufte Berge aus Dingen, die der Mensch nicht für nötig hielt „adäquat“ zu entsorgen. Dafür gibt es die Stadtreinigung mag nun manch einer sagen. Vielerorts kommen aber selbst diese nicht mit dem Beseitigen des Unrats hinterher. Müllecken und eine generelle Unsauberkeit entstehen, weitere Mitbürger fühlen sich nicht weiter gehindert es den Vorgängern nachzumachen. Der Müll häuft sich schlichtweg weiter an.

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Ein Tag im Leben der Erdenbürger

Bevor wir euch die Geschichte eines „ganz normalen Tages“ schildern, wollen wir zuerst erwähnen, dass es diesen im Grunde gar nicht gibt. Irgendwas ist immer. Einfach schon auf Grund unserer Erscheinung kommen wir mit vielen Leuten ins Gespräch. Hin und wieder werden wir daraufhin von einigen zum Essen und/oder Bleiben eingeladen. Sowas ist natürlich nicht vorhersebar. Hinzu kommen sowohl Sehenswürdigkeiten als auch Naturschauspiele für die wir uns gerne Zeit nehmen. Auch das Wetter oder Wagenpannen geben uns ab und zu die Pausenzeiten vor. Natürlich ist unsere Zeitgestaltung auch von der Tagesform abhängig und wenn einer von uns dreien einen schlechten Tag hat, machen wir eben mehr Pause oder suchen zielgerichtet einen Ort am Wasser oder Ähnlichem auf. Wir wollen trotzdem versuchen einen ‚typischen‘ Tag zu beschreiben.

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Das Zweimonate-Special

Wir haben den zweiten Monat beendet und deswegen gibt es heute einen Extrabeitrag. Wir haben eine bilderreiche Galerie der letzten zwei Monate zusammen gestellt. Außerdem gibt es einen kleinen Einblick in unsere Statistiken. Neben den oft gebrauchten (und dementsprechend oft erneuerten) Dingen werden wir auch verraten wieviel Kilometer wir so am Tag schaffen. Euch also viel Spaß und Happy Anniversary to us 😉

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Der große Wagen: 2. Umbau

Wie nun schon so oft an gedeutet, hat unser Wagen ein großes Update in Kahlwinkel bekommen. Vater und Sohn betreiben hier eine Offroad-Werkstatt und haben wirklich keine Mühen gescheut, dem Wagen mehr Mobilität zu geben. Das größte Sorgenkind waren die Räder. Die kleinen Schubkarrenräder sind zwar nicht aus Vollgummi (Wir haben später gelernt, dass Vollgummireifen einen zu großen Reibungswiderstand haben und sich der Wagen dann nicht mehr ziehen lässt.), sondern luftgefühlt. Aber das fehlende Kugellager ist sowohl den Mechanikern als auch uns ein Dorn im Auge. Nun liegt es natürlich nahe, größere und vor allem gelagerte Reifen zu besorgen und diese an den Wagen anzubringen. Das Problem an der Sache aber ist, dass das Fahrgestell des Bollerwagens keinen Platz bietet, um andere Räder zu befestigen. Es muss ein neues Fahrgestell her.

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Der Große Wagen: 1. Umbau

Die Vorstellungen waren klar, der Realitätscheck aber nicht. Eins vorweg; wir haben viele sehr hilfsbereite Handwerker und Mechatroniker bis hier her (Oechseltal, Thüringen) kennen lernen dürfen. Vielen Dank vorweg an alle, die ihre Hand an den Wagen gelegt haben!!

In unseren Vorstellungen ziehen wir einen Planwagen an einem Zuggeschirr in dem die Rucksäcke, Lebensmittel und bei Bedarf auch der Hund liegen. Nach dem ersten Größenabgleich vom Hund und einem vorhandenen Bollerwagen wussten wir, dass dieser zu klein ist, aber trotzdem der Startpunkt sein sollte. Die Idee einen anderen Aufbau auf das Fahrgestell zu zimmern, hatte L’s Papa und uns gefiel sie sehr gut. Der Aufbau ist das einzige Teil, dass auch jetzt noch (fast) im Originalzustand ist. Jedenfalls sind wir mit diesem Holzaufbau, die übermächtig auf dem kleinen Fahrgestell des handelsüblichen Bollerwagens trohnte, losgezogen.

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